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Hochsensibilität - Gabe erleben statt Belastung wahrnehmen

Hochsensibilität geht in der heutigen Gesellschaft oft unter. Schnelle Arbeitsabläufe, viele Meetings, große Bildschirme mit Werbeanzeigen, Social-Media und Co führen zu unzähligen Eindrücken. Einen kurzen Moment innezuhalten und zu entspannen, ist oft nicht möglich. Für hochsensible Personen (HSP) ist dies eine Qual. Es kommt schnell zur Reizüberflutung.

Dennoch ist es möglich, mit Hochsensibilität zu leben. Du kannst Deinen Wesenszug als Gabe, als einen Vorteil wahrnehmen. Als Life-Coach liegt es mir am Herzen, Dich zu unterstützen. Mein HSP-Modell liefert Klarheit! Gemeinsam durchleuchten wir das Thema. Wir reden über Deine Situation und ich zeige Dir einen Weg, als hochsensibler Mensch zufrieden zu sein.

Was ist Hochsensibilität und welche Bedeutung hat es im Alltag?

Hochsensibilität ist keine Krankheit! Auch liegt keine Störung vor, es ist einfach ein Persönlichkeitsmerkmal. Das Gehirn arbeitet bei hochsensiblen Menschen etwas anders. Die Wahrnehmung von Reizen, wie Geräusche oder Gerüche nimmst Du als HSP mehr wahr. Zudem willst Du alle Eindrücke verarbeiten und nicht alles unbewusst unter den Teppich kehren. Je nach Ausprägung nimmst Du auch Gefähle stärker wahr. Du erlebst Dinge intensiver.

Sich mit vielen Sinneseindrücken auseinanderzusetzen, ist anstrengend. Die Überempfindlichkeit führt dazu, dass Du mehr Ruhe benötigst. Du brauchst Zeit, um Dich zu erholen. An einem anstrengenden Arbeitstag eine Shoppingtour dranzuhängen kann sehr belasten. Entsteht eine massive Belastung, kann es zu ernstzunehmenden Folgen kommen. Burn-out-Syndrome oder selbst chronischen Schmerzen sind Beispiele. Ferner werden hochsensible Menschen als Sensibelchen“ beleidigt und in der Gesellschaft oft ausgegrenzt. Sie werden missverstanden, bemitleidet oder als Sonderling abgestempelt. Dein Selbstwertgefühl kann Schaden nehmen. Zudem liegt eine höhere Anfälligkeit gegenüber Ängsten und Depressionen vor.

Gut, dass Du nicht allein bist. Durch die amerikanische Psychologin und Psychotherapeutin Dr. Elaine N. Aron wurde der Begriff Hochsensibilität geprägt. Das Thema bekam Aufmerksamkeit. Statistiken belegen, dass in Deutschland rund 12 bis 16 Millionen Menschen als hochsensibel bezeichnet werden können.

Du hast das Gefühl, Du gehörst auch dazu? Dann scrolle oder wische etwas, um zum Selbsttest zu gelangen. Er bietet Dir eine erste Einschätzung. Gerne kannst Du mich besuchen, um Gewissheit zu erfahren, ob Du wirklich hochsensibel bist.

 

 

 

Für ein besseres Verständnis zitiere ich mit freundlicher Genehmigung Herrn Dr. Günther Possnigg, Psychotherapeut und Facharzt für Neurologie:

Flut an Eindrücken

Nach Expertenschätzung leiden rund 20 Prozent aller Menschen unter einem Zuviel an Reizen. Man nennt diese Menschen „hochsensible Personen“. Bei ihnen gelangen mehr Reize als üblich ins Bewusstsein. Den Grund dafür erklärt Dr. Günther Possnigg, Psychotherapeut und Facharzt für Neurologie und Psychiatrie in Wien: „Bei Hochsensiblen werden Sinnesreize im Gehirn weniger gefiltert als üblich. Sie nehmen Dinge bewusst wahr, die normalerweise nicht wahrgenommen werden. So etwa das ständige Rauschen des Verkehrs oder den Geruch eines dezenten Parfums.“Weiters benötigen Hochsensible viel Zeit, Eindrücke zu reflektieren und darüber zu grübeln. Die aufgenommenen Reize wollen „verdaut“ werden und die Nerven brauchen anschließend Erholung. Ist das nicht möglich, tritt rasch der Punkt ein, an dem man nur mehr davonlaufen möchte. Hochsensibilität bedeutet demnach eine gesteigerte Sensibilität in Bezug auf die Wahrnehmung und Verarbeitung von Reizen und nicht die „emotionale Dünnhäutigkeit“ eines Menschen.

Veranlagung, keine Krankheit

Hochsensibilität ist ein Persönlichkeitsmerkmal und keine Krankheit oder Störung. Natürlich braucht es eine Lebensweise, die den speziellen Bedürfnissen nach Reizarmut entspricht, um gesund zu bleiben. Eine ständige Reizüberflutung bedeutet ein Gesundheitsrisiko samt der Gefahr, psychische oder psychosomatische Erkrankungen zu entwickeln.

Behandeln bei Leidensdruck

Da Hochsensibilität keine Erkrankung ist, lässt sich diese Veranlagung auch nicht direkt behandeln. „Nur wer mit seiner sensiblen Wahrnehmung nicht leben kann und Leidensdruck entwickelt, sollte an eine Psychotherapie denken. Hier lernt man, besser mit den Reizen umzugehen“, so Possnigg. Den Griff zu Medikamenten empfiehlt der Neurologe nur bei bereits eingetretener emotionaler Erschöpfung. „Mit leichten Antidepressiva fühlt man sich umhüllt und beschützt. Achtung bei der Dosierung von Medikamenten. Einerseits wirken diese bei Hochsensiblen oft stärker, andererseits oft auch gar nicht. Oft gibt es nur Nebenwirkungen“.

Keine Abhärtung, keine Gewöhnung

Wenig Sinn sieht der Neurologe im Versuch, sich gegen die Reizeinwirkung abzuhärten. Possnigg: „Das nützt nichts. Wer Lärm nicht aushält, dem bringt es nichts, sich vorsätzlich Lärm auszusetzen. Sein nervliches Anpassungspotential ist längst erschöpft.“ Auch eine Gewöhnung an Reize sei nicht möglich. Ein Beispiel: Läuft im Büro ein Radio, bereitet dies Hochsensiblen häufig Probleme. Sie können sich nicht auf die Arbeit konzentrieren, lehnen die Musik zunehmend ab und beginnen zu leiden. Der Ratschlag, „Daran gewöhnst du dich schon“, trifft auf diese Menschen nicht zu. „Dazu bräuchte es einen effektiven Reizfilter, und der ist eben nicht vorhanden. Mit der Zeit verstärkt sich das Problem sogar noch“, so der Neurologe. Besser sei es, die Geräusche zu dämpfen oder wenn möglich die Geräuschquelle zu eliminieren. „Genieren Sie sich nicht, zu sagen, dass es Ihnen zu laut ist. Erklären Sie Ihren Kollegen, wie es Ihnen geht und suchen Sie deren Verständnis. Letztendlich sollte man aber durchsetzen, was einem gut tut“.

Stress durch Überforderung des Nervensystems

Hochsensible stoßen im Falle störender Reize in der Regel früh an ihre Belastungsgrenzen. Der Körper reagiert auf die Überreizung des Nervensystems mit Symptomen wie muskuläre Verspannungen, Schmerzen und Müdigkeit. Schnell entsteht das Bedürfnis, die Situation zu verlassen, zu fliehen. Da dies meist nicht möglich ist, erhöht sich der Stresslevel noch weiter.Hochsensible leiden häufig auch an Angststörungen oder sind von Burnout als Folge von massivem Arbeitsstress betroffen. „Viele haben Angst, in der Arbeit zu versagen, zu wenig leisten zu können. Durch diese Ängste werden sie tatsächlich noch weniger belastbar, denn sie rauben ihnen die Energie“, so Possnigg.

Hochsensible und Arbeitsdruck

Negativer Stress entsteht bei Hochsensiblen vor allem durch hohen Reiz-Input plus den Versuch, die Reize abzuwehren oder diese zu verarbeiten. Arbeitsstress entsteht vor allem dann, wenn man seine Grenzen, die einem die Veranlagung aufzwingt, nicht beachtet. „Hochsensible wissen meist genau, wo ihre Belastungsgrenzen liegen. Gelingt es ihnen, das Überangebot an Reizen zu reduzieren und gleichzeitig zu ihrer Veranlagung zu stehen, erbringen sie gute Leistungen und sind oft kreative Menschen. Diejenigen, die sich ständig überfordern, nähern sich Erschöpfungszuständen. Manche kämpfen gleichsam bis zum letzten Tropfen, bis sie nicht mehr können und sie einen Arzt oder Therapeuten brauchen“.

 

TEST: Bin ich hochsensibel? Selbstverständlich kann kein Online-Test ein endgültiges Ergebnis liefern. Er ersetzt weder die eigene Intuition, noch ggf. Gespräche mit Experten und soll lediglich als Anhaltspunkt darüber dienen, wie sehr man sich mit dem Thema Hochsensibilität identifizieren kann...

Dies ist eine Übersetzung des Testes von Elaine N. Aron:

Antworten Sie  mit „zutreffend“, wenn die Aussagen zumindest teilweise auf Sie zutreffen.

„Unzutreffend“ steht für Aussagen, die kaum oder gar nicht auf Sie zutreffen.

  1. Ich fühle mich leicht überwältigt durch starke Sinneseindrücke.
  2. Offenbar habe ich eine feine Wahrnehmung für Unterschwelliges in meiner Umwelt.
  3. Die Stimmungen anderer Menschen beeinflussen mich.
  4. Ich reagiere eher empfindlich auf körperlichen Schmerz.
  5. Ich habe an geschäftigen Tagen das Bedürfnis, mich zurückzuziehen – entweder in ein dunkles Zimmer oder an einen anderen Ort, wo ich allein sein und mich von der Stimulation erholen kann.
  6. Auf Koffein reagiere ich heftiger als viele andere Menschen.
  7. Ich fühle mich schnell überwältigt von Dingen wie grelle Lichter, starke Gerüche, raue Textilien auf meiner Haut oder Martinshörner in meiner Nähe.
  8. Ich besitze ein reiches, vielschichtiges Innenleben.
  9. Laute Geräusche bereiten mir Unbehagen.
  10. Kunst oder Musik bewegen mich tief.
  11. Manchmal liegen meine Nerven derart blank, dass ich nur noch alleine sein möchte.
  12. Ich bin ein gewissenhafter Mensch.
  13. Ich bin schreckhaft.
  14. Es bringt mich leicht aus der Fassung, wenn ich in kurzer Zeit viel erledigen muss.
  15. Wenn andere Menschen sich in einer Umgebung unwohl fühlen, weiß ich eher als manche andere, was notwendig ist, um Wohlbefinden herzustellen (zum Beispiel durch eine Veränderung der    Beleuchtung oder der Sitzordnung).
  16. Ich werde ärgerlich, wenn man von mir erwartet, zu viele Dinge gleichzeitig zu tun.
  17. Ich gebe mir große Mühe, Fehler zu vermeiden oder Dinge nicht zu vergessen.
  18. Fernsehsendungen und Spielfilme mit Gewaltszenen meide ich.
  19. Ich fühle mich unangenehm erregt, wenn sich um mich herum viel abspielt.
  20. Hungergefühle stören nachhaltig meine Konzentration und beeinträchtigen meine Stimmung.
  21. Veränderungen in meinem Leben treffen mich sehr heftig.
  22. Ich bemerke und genieße feine Düfte, Geschmäcker, Klänge oder Kunstwerke.
  23. Ich empfinde es als unangenehm, wenn ich mich mit mehreren Dingen gleichzeitig beschäftigen muss.
  24. Für mich ist es sehr wichtig, mein Leben so zu organisieren, dass ich Situationen vermeide, in denen ich mich ärgern muss oder die mich überwältigen.
  25. Laute Geräusche, chaotische Szenen und ähnliche starke Reize stören mich.
  26. Wenn ich mit anderen Menschen konkurrieren muss oder beobachtet werde, während ich eine Aufgabe erfülle, macht mich das so nervös und unsicher, dass ich weitaus schlechter abschneide, als ich    eigentlich könnte.
  27. Als Kind haben meine Eltern und Lehrer mich als sensibel oder schüchtern angesehen.

Ergebnis:

Wenn Sie mehr als 14 Aussagen als zutreffend bezeichnet haben, sind Sie wahrscheinlich ein hochsensibler Mensch. Sollte die Punktzahl niedriger sein, aber die Aussagen in hohem Maße zutreffen, können Sie ebenfalls zu den hochsensiblen Menschen zählen.

Quelle: Elaine N. Aron   http://hsperson.com/test/highly-sensitive-test/

Aus der Reizüberflutung einen Nutzen ziehen

Ist Dir durch die Beschreibung und dem Test etwas bewusst geworden? Bist Du Dir sicher, dass Du hochsensibel bist? Du fragst dich, wie Du das augenscheinliche „Problem“ lösen kannst?

Mit meinem entwickelten HSP-Modell habe ich bereits viele Menschen unterstützt. Von mir bekommst Du Hilfestellungen. Lerne, mit der Reizüberflutung zu leben und sie bestenfalls zu nutzen. Denn das stärkere Empfinden von Sinneseindrücken kann etwas sehr Schönes sein. Du kannst es genussvoll zu Deinem persönlichen Vorteil, so zu sagen zu Deiner Superkraft machen.

Viele erfolgreiche Menschen aus kreativen Berufen sind hochsensibel. Künstler oder Schauspieler profitieren von ihrer Hochsensibilität. Auch Du kannst im Berufs- und Privatleben für klare Strukturen sorgen. Werde mit dem von mir – Sandra Reichel entworfenen HSP- Modell glücklich. Gemeinsam betrachten wir Deine persönliche Situation. Ich verrate Dir Tipps, die funktionieren. Lerne, mit Hochsensibilität umzugehen.

Jetzt einen Termin vereinbaren oder mehr Informationen erhalten.

„In uns selbst liegen die Sterne des Glücks.“

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